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Olympos und Umgebung
"Ich war mit den Göttern zusammen"
Wenn Sie nach Olympos kommen, brauchen Sie keine tiefen
Geschichtskenntnisse oder gar einen Reiseführer. Wir stellen Ihnen
hier kurz
die Geschichte der antiken Stadt vor:
Ruinen, Berge, dichte Wälder, wunderschöne Buchten und das Meer. Geographischer Mittelpunkt
des Nationalparkes Olympos ist das mächtige Massiv des Tahtali Dagi (2366 m). Der Berg trug
in der Antike den Namen Olympos.
Die Hauptsehenswürdigkeiten des Nationalparks, der sich über 700 ha erstreckt sind die Ruinenstädte Phaselis und Olympos, sowie die ewigen Feuer von Chimaera.
Homer siedelte einst das feuerspeiende Ungeheuer Chimaera hier in
Olympos an.
Der Strand von Olympos gehört zu den wichtigsten Schutzgebieten der Meeresschildkröten Caretta Caretta. Bei Nacht kommen die Mutterschildkröten an Land und legen in den Monaten Mai bis August ihre Eier.
Am Strand stehen die Ruinen zweier Burgen, in der Mitte befindet sich
eine Süsswasser Lagune.
Die Ruinen von Olympos sind grösstenteils von Schilf und Gestrüpp überwachsen. Sehr interessant ist ein ca. 5 meter
hohes Portal vor dem die Ruine einer Statue steht, mit einer Inschrift für den Kaiser Marc Aurel (172 bis 175 n.Chr.).
In der Umgebung von Olympos findet man noch weitere, unzählige Ruinen
und lykische Gräber.
Olympos, das in lykischer Zeit eine Hafenstadt war, war ein Mitglied
des Lykischen Bundes.
Olympos kam wegen seiner strategisch günstigen
Lage als Hafenstadt zu großem Reichtum und
stellte im Lykischen Bund 3 Vertreter
(Mitglieder, die ärmer waren, hatten nur 1 Vertreter).
Dies hatte
natürlich zahlreiche Piratenüberfälle zur Folge. Später erhielt Olympos
Hilfe vom römischen Kommandanten Isauricus. Genuesische und
venezianische Händler, die den natürlichen Hafen der Stadt aufsuchten,
trugen maßgeblich zu deren Reichtum bei.
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