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CHIMAERA – DIE BRENNENDEN STEINE
Ehrfurcht vor brennenden Steinen – Ehrfurcht vor Gottheiten. Wen befällt nicht ein geheimnisvolles Gefühl, wenn er nach
einer Fahrt in unserem klimatisierten Mercedes Sprinter den Berg hinaufsteigt,
in der Ferne kleine leuchtende Punkte sieht und endlich ein Felsplateau
erreicht, das aus unzähligen Öffnungen, Felsschlitzen, Höhlen
Erdgasflammen speit.
Wer sich dort niederlässt, sei es mit Wasser oder Wein, kann die
wärmende Wirkung entweder dem Feuer oder der Mystik zuschreiben.
Chimäre, das Feuer speiende Ungeheuer, soll in Lykien beheimatet
gewesen sein. Es hatte den Lykiern immer wieder schwer zu schaffen
gemacht – mit seinem Löwenkopf, dem Ziegenkörper und dem
Schlangenhinterteil.
Der Sage nach bot sich eines Tages dem lykischen
König eine hervorragende Gelegenheit,
sich der Schreckensgestalt zu
entledigen:
König Proitos forderte aus Eifersuchtsgründen seinen
Schwiegervater König Jobates von Lykien auf, einen vermeintlichen
Nebenbuhler, den schönen und tapferen Jüngling Bellerophan, zu töten.
Der König v. Lykien erkannte seine Chance, tötete den Jüngling nicht,
sondern initiierte einen Zweikampf mit der Chimäre.
Die Bellerophon zu Hilfe eilenden Götter jedoch schlossen Chimäre in
die Unterwelt ein,
aus der ihr Atem bis heute aus der Oberfläche
entweicht.
Versäumen Sie es nicht, diesen aufregenden Ausflug mit uns zu unternehmen!
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